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Aktuelles Folsäure Schwangerschaft Herz-Kreislauf Krebs Depression Anti-Aging
             

Unter Krebs versteht man einen bösartigen Tumor. Auch Blutkrankheiten wie Leukämie werden als Krebs bezeichnet. Der Krebs entzündet Zellen und lässt diese unkontrolliert weiterwachsen, was zu „Platzmangel“ im Körper führt und somit lebensgefährlich werden kann. Durch eine regelmässige Einnahme von Folsäure kann das Risiko solcher Krebserkrankungen spürbar gesenkt werden.

Folsäure – wirksames Mittel in der Krebs-Prophylaxe

Krebserkrankungen stehen mit rund 25% an zweiter Stelle der Todesfälle. Zu Beginn einer Krebserkrankung wandeln sich normale Zellen in bösartige um. Diese entziehen sich der üblichen Kontrolle und fangen an, sich unkontrolliert zu teilen. Sie folgen nun ihrem eigenen Vermehrungsplan. Wenn die Reparaturmechanismen dieser Zellen versagen und sie durch natürlichen Zelltod oder die Abwehrkräfte des Körpers nicht zerstört werden, entstehen Tumore, welche auch in benachbarte Gewebe eindringen können. Über die Lymph- und Blutgefässe können Krebszellen zudem in andere Organe gelangen, wo sie neue Krebsgeschwülste, Metastasen genannt, bilden. Bösartige Tumore können schliesslich zum Tod führen, wenn sie lebenswichtige Gewebe und Organe bis zur Funktionsunfähigkeit schädigen. Ein Mangel an Folsäure kann unter anderem zu Störungen in der Synthese und Störungen der Reparatur des Erbmaterials der Zelle führen.


Vor allem gegen Dickdarm- und Brustkrebs ist die präventive Wirkung von Folsäure bekannt. Das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, kann zudem durch einen hohen Konsum von Gemüse und Früchten vermindert werden. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Krebsliga Schweiz, zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit und der Gesundheitsförderung Schweiz, die Kampagne «5 am Tag» lanciert hat. Empfohlen wird ein täglicher Konsum von drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Früchte. Es gibt auch Hinweise, dass körperliche Aktivität das Risiko von Dickdarm- und Brustkrebs senkt. Daneben üben genetische Komponenten und Umweltfaktoren einen Einfluss aus, welcher nicht oder nur schwierig zu kontrollieren ist.